Technischer Großhandel
Viele Artikel, viele Varianten, viele Rückfragen: Hier zahlen sich Artikelzuordnung und die Vorbereitung technischer Angebote am meisten aus.
Automatisierung für den Großhandel
AImentic verbindet Kundenbestellungen, Lieferanteninformationen, Warenwirtschaft und Abrechnung. Dokumente werden strukturiert, kundenspezifische Konditionen kontrolliert und Abweichungen gezielt vorgelegt, bevor sie Folgeprozesse erreichen.
Prozesskonsole
Kundenbestellungen erfassen
Eingang
PDF, Excel, EDI, Kundenartikelnummer und ERP-Stamm
Automatisierung
Felder extrahieren, Artikel zuordnen und Abweichungen markieren
Prüfpunkt
Auftragsbearbeitung bestätigt Kondition, Menge und Termin.
Ergebnis
Ein vollständiger ERP-Auftragsentwurf
Ausgangspunkt
Im Großhandel kommt dieselbe Bestellung auf fünf Wegen: per E-Mail, als PDF, per Fax, über ein Kundenportal oder als EDI-Nachricht. Dazu Preislisten von Lieferanten, die jedes Quartal in einem anderen Format eintreffen, und Rückfragen zu Lieferterminen, die in der Auftragsbearbeitung hängen bleiben. Die Arbeit ist nicht schwer, aber sie hört nie auf.
Automatisierung im Großhandel setzt dort an, wo Daten von außen hereinkommen und im ERP landen müssen. Bestellungen werden ausgelesen und als Auftragsentwurf angelegt, Lieferantenpreise abgeglichen, Kunden über den Stand informiert. Konditionen, Kreditlimits und Lieferzusagen bleiben in der Hand Ihrer Mitarbeitenden.
Prozessautomatisierung im Großhandel hilft, Bestellungen schneller zu verarbeiten und Daten nur einmal zu pflegen.

Großhandel lebt von Geschwindigkeit und sauberen Stammdaten. Vier Momente, die zeigen, wo heute doppelt gearbeitet wird.
07:30 Uhr
Dreißig Bestellungen sind über Nacht eingegangen, die meisten als PDF oder im Mailtext. Kundennummer, Artikel, Mengen und Wunschtermin werden erkannt, Kundenartikelnummern den eigenen Artikeln zugeordnet und als Auftragsentwurf im ERP vorbereitet. Unbekannte Artikel oder auffällige Mengen gehen an die Sachbearbeitung.
10:00 Uhr
Ein Lieferant schickt seine neuen Preise als Excel-Datei mit eigener Spaltenlogik. Die Änderungen werden mit den bestehenden Einkaufspreisen verglichen, auffällige Sprünge hervorgehoben und als Vorschlag für die Stammdatenpflege bereitgestellt. Übernommen wird erst nach Freigabe.
13:30 Uhr
Der Kundenservice bekommt dieselbe Frage zwanzigmal am Tag. Mit Auftragsstatus, Lagerbestand und Lieferdatum liegt die Antwort als Entwurf bereit; bei Lieferverzug weist das System auf betroffene Aufträge hin, bevor der Kunde anruft.
16:00 Uhr
Bestellung, Wareneingang und Eingangsrechnung werden automatisch miteinander abgeglichen. Stimmen Menge und Preis, ist die Rechnung zur Freigabe vorbereitet. Mehrmengen, Teillieferungen oder Preisabweichungen landen gesammelt bei der Buchhaltung.
Viele Artikel, viele Varianten, viele Rückfragen: Hier zahlen sich Artikelzuordnung und die Vorbereitung technischer Angebote am meisten aus.
Kurze Lieferfristen und häufige Bestellungen machen die schnelle Erfassung und die Lieferstatus-Information zum wichtigsten Baustein.
Wer Industriekunden beliefert, arbeitet oft mit EDI, Rahmenverträgen und Abrufen. Entlastung bringt vor allem der Abgleich von Abrufen, Beständen und Rechnungen.
Die Branchenbeispiele für Großhandel kombinieren meist Prozessautomatisierung, individuelle Schnittstellen und klar begrenzte KI-Funktionen. Diese vier Einstiege erklären die Bausteine branchenübergreifend.
Prozessautomatisierung für Großhandel
Erfahren Sie, wie wiederkehrende Übergaben im Großhandel mit Regeln, Ausnahmen und Freigaben umgesetzt werden.
Prozessautomatisierung für Großhandel ansehen →Individuelle Software für Großhandel
Prüfen Sie, wann eine eigene Oberfläche oder Schnittstelle die Systemlandschaft von Großhandel sinnvoll ergänzt.
Individuelle Software für Großhandel ansehen →Dokumenten- und Rechnungsauswertung vergleichen
Zeigt für Großhandel, wie PDF- und Belegdaten strukturiert, geprüft und an führende Systeme übergeben werden.
Dokumenten- und Rechnungsauswertung vergleichen ansehen →CRM- und Warenwirtschaft verbinden
Veranschaulicht für Großhandel eine kontrollierte Schnittstelle gegen doppelte Datenpflege und unklare Status.
CRM- und Warenwirtschaft verbinden ansehen →Diese Engpässe sind im Großhandel oft besonders sichtbar. Sie zeigen, ob sich ein erster Automatisierungspilot sauber abgrenzen lässt.
Bestellung wird abgetippt
Kunden senden Positionen als PDF, Excel oder Freitext mit eigenen Artikelnummern.
Folge: Aufträge starten langsam und Zuordnungsfehler erreichen Lager oder Rechnung.
Preislisten ändern sich
Lieferantenpreise und Konditionen müssen in viele Artikel- und Kalkulationsfelder übertragen werden.
Folge: Veraltete Kosten gefährden Marge und Angebotsqualität.
Status erzeugt Rückfragen
Vertrieb und Kundenservice suchen Lieferstand in ERP, Lager und Lieferantennachrichten.
Folge: Kunden warten und mehrere Teams recherchieren denselben Vorgang.
Jeder Anwendungsfall für Großhandel zeigt nicht nur die Technik, sondern auch den heutigen Aufwand, den kontrollierten Datenfluss, den menschlichen Prüfpunkt und eine messbare Zielgröße.
Heute
Positionen, Mengen und Termine werden aus Kundendokumenten in das ERP übertragen.
Eingang
PDF, Excel, EDI, Kundenartikelnummer und ERP-Stamm
Automatisierter Ablauf: Felder extrahieren, Artikel zuordnen und Abweichungen markieren.
Menschlicher Prüfpunkt: Auftragsbearbeitung bestätigt Kondition, Menge und Termin.
Kontrolliertes Ergebnis: Ein vollständiger ERP-Auftragsentwurf.
Heute
Preislisten werden manuell verglichen und Änderungen einzeln eingepflegt.
Eingang
Lieferantenliste, Artikelstamm, Einheit, Rabatt und Gültigkeit
Automatisierter Ablauf: Positionen zuordnen, Änderungen berechnen und Ausreißer markieren.
Menschlicher Prüfpunkt: Einkauf oder Stammdaten gibt jede Preisänderung frei.
Kontrolliertes Ergebnis: Ein geprüfter Änderungsstapel für das ERP.
Heute
Kundenspezifische Preise, Verfügbarkeit und Alternativen werden aus mehreren Ansichten gesammelt.
Eingang
Anfrage, Kundengruppe, Kondition, Bestand und Lieferzeit
Automatisierter Ablauf: Positionen zusammenführen und Angebotsentwurf mit Hinweisen erstellen.
Menschlicher Prüfpunkt: Vertrieb prüft Preis, Marge, Alternative und Zusage.
Kontrolliertes Ergebnis: Ein freigabefertiger B2B-Angebotsentwurf.
Heute
Kritische Artikel werden über Mindestbestand oder persönliche Erfahrung verfolgt.
Eingang
Bestand, offene Aufträge, Bestellung, Lieferzeit und Absatz
Automatisierter Ablauf: Risiken priorisieren und Bestell- oder Umlagerungsvorschläge vorbereiten.
Menschlicher Prüfpunkt: Einkauf entscheidet über Menge und Lieferant.
Kontrolliertes Ergebnis: Eine begründete Dispositionsliste.
Heute
Bestellung, Wareneingang, Lieferschein und Rechnung werden einzeln kontrolliert.
Eingang
Bestellung, Lieferschein, Wareneingang, Rechnung und Toleranz
Automatisierter Ablauf: Positionen zuordnen und Mengen- oder Preisdifferenzen markieren.
Menschlicher Prüfpunkt: Wareneingang oder Buchhaltung klärt jede Abweichung.
Kontrolliertes Ergebnis: Ein vorbereiteter Drei-Wege-Abgleich.
Heute
Service liest Informationen aus ERP, Lager und Lieferantennachrichten zusammen.
Eingang
Auftrag, Bestand, Versand, Rückstand und bestätigte Termine
Automatisierter Ablauf: aktuellen Stand bündeln und Antwortentwurf vorbereiten.
Menschlicher Prüfpunkt: Bei Abweichung bestätigt Vertrieb die verbindliche Aussage.
Kontrolliertes Ergebnis: Eine schnelle, konsistente Statusinformation.
Vorher / Nachher
Für Großhandel bedeutet Automatisierung nicht, jede Entscheidung an Software abzugeben. Wiederkehrende Vorbereitung, Übertragung und Kontrolle werden verbunden; Vertrieb, Auftragsbearbeitung, Einkauf, Lager, Kundenservice, Stammdaten und Buchhaltung erhalten einen vollständigen Vorgang und greifen dort ein, wo Erfahrung, Verantwortung oder persönlicher Kontakt erforderlich sind.
Heute
Zielablauf
Für Großhandel prüfen wir zuerst vorhandene Schnittstellen und Datenwege. Eine neue Oberfläche entsteht nur, wenn sie einen klaren Bedien- oder Prozessvorteil bietet.
Kernsystem
ERP, Warenwirtschaft, CRM
Für Großhandel soll die Anbindung Kunde, Artikel und Kondition sicher verbinden, ohne unnötige Parallelpflege einzuführen.
Ware
PIM, WMS, Scanner
Für Großhandel soll die Anbindung Produktdaten und Bestand aktuell nutzen, ohne unnötige Parallelpflege einzuführen.
Datenaustausch
EDI, Portale, E-Mail, PDF
Für Großhandel soll die Anbindung Kunden- und Lieferantendokumente strukturiert übernehmen, ohne unnötige Parallelpflege einzuführen.
Finanzen
Faktura, Buchhaltung, BI
Für Großhandel soll die Anbindung Marge, Dokumente und Kennzahlen kontrollieren, ohne unnötige Parallelpflege einzuführen.
Sicherheit & Grenzen
Kundenkonditionen, Lieferantenpreise, Mandantenrollen, Zahlungsdaten und protokollierte Stammdatenänderungen werden bereits vor dem Pilot als Projektanforderungen aufgenommen. Dazu gehören die tatsächlich verwendeten Daten, der zulässige Zweck, Speicherorte, Schnittstellen, Löschfristen und der Kreis berechtigter Personen.
Preis-, Kredit-, Einkaufs- und Lieferzusage bleibt bei autorisierten Mitarbeitenden. Automatisierung bereitet Daten und Ausnahmen vor, ohne still Konditionen zu verändern.
Das konkrete Datenschutz-, Berechtigungs-, Hosting- und Protokollierungskonzept wird für den tatsächlichen Prozess bei Großhandel geprüft. Es gibt keine pauschale technische oder rechtliche Freigabe ohne diese Projektklärung.
Tragen Sie für Großhandel Ihre echten Mengen und Zeiten ein. Die Rechnung bewertet nur das theoretische Zeit- und Kapazitätspotenzial; Investition, Betrieb und Einführungsaufwand werden in einem Projekt separat betrachtet.
Ihre Modellrechnung
Passen Sie die Werte an einen realen Ablauf im Großhandel an. Der Zielwert sollte eine menschliche Prüfung bereits enthalten.
Freie Kapazität / Monat
90,7 Std.
Zeitanteil reduziert
67 %
Kapazität / Jahr
1.088 Std.
Rechnerischer Wert / Monat
4.443 €
Unverbindliches Szenario für im Großhandel, keine Einspargarantie. Tatsächlicher Nutzen hängt unter anderem von Fallmix, Datenqualität, Schnittstellen, Ausnahmen, Einführung und Akzeptanz im Team ab. Frei werdende Zeit ist nicht automatisch eine direkte Kostensenkung, kann aber Kapazität und Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen.
Der Einstieg im Großhandel bleibt bewusst klein. Erst wenn der Prozess mit echten Fällen funktioniert und messbar entlastet, wird er erweitert.
Realen Vorgang aufnehmen
Gemeinsam mit Vertrieb, Auftragsbearbeitung, Einkauf, Lager, Kundenservice, Stammdaten und Buchhaltung verfolgen wir einen typischen Fall vom Eingang bis zum Ergebnis und messen Wartezeit, Handarbeit und Rückfragen.
Daten und Grenzen klären
Wir bewerten die benötigten Informationen und Schnittstellen zu ERP, Warenwirtschaft, PIM, Lagerverwaltung, EDI, Kundenportal, CRM und Buchhaltung. Verantwortungen, Ausnahmen und menschliche Freigaben werden schriftlich festgelegt.
Pilot mit echten Fällen testen
Ein häufiger Vorgang im Großhandel wird klar begrenzt umgesetzt. Neben Normalfällen testen wir unvollständige Angaben, Sonderfälle und die sichere Rückgabe an Vertrieb, Auftragsbearbeitung, Einkauf, Lager, Kundenservice, Stammdaten und Buchhaltung.
Wirkung prüfen und ausbauen
Für Großhandel vergleichen wir Zeit je Vorgang, Durchlaufzeit, Korrekturen und Akzeptanz mit dem Ausgangswert. Erst danach folgt die Entscheidung über weitere Abläufe.
Diese Fragen helfen, Nutzen, technische Voraussetzungen und Grenzen für Großhandel realistisch einzuordnen.
EDI-Nachrichten sind bereits strukturiert und werden direkt verarbeitet. Bestellungen als PDF, Excel oder Mailtext werden ausgelesen und in dasselbe Format gebracht, sodass im ERP am Ende jeder Auftrag gleich aussieht.
Nein. Preisänderungen von Lieferanten werden als Vorschlag mit hervorgehobenen Abweichungen vorbereitet. Kundenkonditionen, Rabatte und Kreditlimits bleiben unverändert, bis ein berechtigter Mitarbeitender sie freigibt.
Ja. Seit Anfang 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können, die Pflicht zum Versand folgt schrittweise. Eingehende E-Rechnungen lassen sich direkt gegen Bestellung und Wareneingang prüfen; wo Ihr ERP selbst E-Rechnungen erzeugt, schließen wir daran an.
Nein. Wir arbeiten mit den Importen und Schnittstellen, die Ihr ERP bietet. Eine eigene Oberfläche entsteht nur dort, wo Mitarbeitende Vorschläge prüfen und freigeben.
Fast immer die Erfassung eingehender Bestellungen. Sie ist häufig, gut messbar und spart sofort spürbar Zeit in der Auftragsbearbeitung.
Vergleichen Sie angrenzende Prozessmuster zu Großhandel und erfahren Sie, welche Ansätze das Ziel „Mehr Aufträge je Sachbearbeitung bei weniger manuellen Korrekturen“ sinnvoll ergänzen.
Gewerbe & Produktion
Handwerk
Mehr abrechenbare Kapazität mit dem bestehenden Team
Lösungen für Handwerk ansehenNoch unsicher, wo Sie anfangen sollen?
Die KI-Beratung ordnet Ihre Ansatzpunkte, bevor ein Projekt startet – in drei festen Stufen mit klar beschriebenem Ergebnis.
Wir prüfen ein typisches Kunden- oder Lieferantendokument und zeigen, wie ERP, Lager und Sachbearbeitung kontrolliert zusammenspielen können.